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Freitag, 28. Dezember 2012

Da geht es hin

Ja es ist noch ziemlich zu früh für einen Rückblick auf 2012, wenn man es denn überhaupt in Worte fassen kann. Es war ein aufregendes Jahr und irgendwie kann ich gar nicht wirklich begreifen, dass es schon wieder vorbei sein soll. Da bin ich wohl auch nicht die einzige Person, der es so geht. Gerade gegen Ende hin scheint die Zeit zu rasen. Und bevor ich mit dem ganzen sentimentalen Quatsch loslege und noch eine Liste erstelle, was denn unsagbar toll und was einfach nur unschön war, lasse ich es erstmal noch in Ruhe ausklingen...
Die musikalische Seite des Jahres war, soviel sei verraten, recht gut und ich hatte tolle Konzertbesuche mit noch tolleren Menschen und habe dabei auch viel Neues für mich entdecken können. Besonders einen Künstler MUSS ich hier einfach hervorheben - Nils Frahm. Schaut einfach mal auf seiner Homepage vorbei und lasst euch auf eine atemberaubende Reise entführen. Das Video ist nur ein kleiner Vorgeschmack aber man sollte ihn definitiv live erleben!
(HIER könnt ihr sein Album "Screws" kostenlos downloaden. Er hat es in seiner verletzungsbedingten Pause mit nur 9 Fingern eingespielt. Künstler sind eben rastlos.)


Bis bald,
Lilac

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Schweine im Schnee

Hallo oder fast schon guten Abend,

irgendwie ist der Winter angekommen. Laut Nachrichten "völlig überraschend" aber das wird wohl auch in den nächsten 100 Jahren nicht anders sein. Wenn Anfang Dezember ist, kann ja auch keiner damit rechnen, dass es anfängt zu schneien...
Der Winter und ganz besonders die Vorweihnachtszeit sind für mich fast das Liebste im Jahr. Trotz des ganzen Trubels und der alljährlich wiederkehrenden Sentimentalitäten, fühlt sich für mich alles ein Stück leiser an. Das wird sicher teilweise daran liegen, dass sonst pochende und klackernde Schritte vom Schnee gedämpft werden. Ganz tief in mir drin ist es jedoch mehr. Mich stört es nicht, wenn um mich herum alle auf der Suche nach dem WAHNSINNS-WEIHNACHTSGESCHENK sind, sich die Köpfe deswegen fast einschlagen und jeden Abend angetrunken vom Glühwein in der Ecke liegen. Ich stehe dann einfach nur da und kann zusehen, wie es auf mich herunter schneit. Jede einzelne Flocke ist so besonders. Es überkommt mich dann eine gewisse innere Ruhe, in die ich mich fallen lassen kann und die ich nie mehr hergeben möchte. Schnee ist schon echt etwas Tolles. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen in einem Land zu leben, wo es nie schneit. Jedes Jahr warte ich förmlich darauf. Zu dieser Stimmungslage passend, habe ich letztens ein ganz zauberhaftes Buch entdeckt. Es heißt "Erika: Oder der verborgene Sinn des Lebens". Im Vorbeigehen sah ich das putzige Cover und musste einfach herausfinden, was es mit diesem Schweinchen auf sich hat. Elke Heidenreich ist eine großartige Autorin, die es wunderbar vermag, auf wenigen Seiten soviel auszusagen. Ganz grob gesagt geht es in der Geschichte um eine Frau, die nach langer Zeit ihren Verflossenen an Weihnachten in Lugano besuchen will. Kurz vor Abfahrt geht sie noch ins KaDeWe um ihm ein Glas Senf zu kaufen. Doch auf dem Weg dahin sieht sie Erika, ein fast lebensgroßes, rosa, plüschiges, ganz besonderes Schwein. Ohne zu Zögern und ohne auf den Preis zu schauen, kauft sie es. Auf dem Weg zu Franz, dem besagten Ex-Freund, erlebt sie mit Erika viele schöne Momente, die ihr so wohl nie passiert wären (Und ja, auch Schweine können First Class fliegen!). Kurz vor der Ankunft in Lugano überkommt sie dann ein sehr merkwürdiges Gefühl und....
Den Rest möchte ich nicht verraten ;) Es ist ein Buch, dass man einfach nur ins Herz schließen kann, genau wie Erika. Daran sind die Zeichnungen von Michael Sowa nicht ganz unschuldig. Falls ihr also noch ein kleines Geschenk sucht, ist das meine Empfehlung. Da das Buch nur 60 Seiten hat, auch für Lesemuffel geeignet. Ich glaube, ich muss es heute gleich nochmal lesen.
Mit einem Foto kann ich gerade nicht dienen, da meine Kamera aufgegeben hat. 
Ich wünsche euch noch eine schöne Woche.

Lilac

Dienstag, 13. März 2012

Zwischen den Stühlen

Mein letzter Eintrag ist nun doch schon länger her, als beabsichtigt. Eine Flut von Ereignissen ist daran nicht ganz unschuldig. Dem Titel dieses Blogposts ist quasi schon zu entnehmen, dass ich mich mit vielen Fragen herumgequält habe… Nun starte ich mal und berichte drauf los, was mir in den letzten Tagen und Wochen so passiert ist. Nach den letzen Sätzen zu meinem anstehenden Praktikum hatte ich dann tatsächlich ein Vorstellungsgespräch in meinem ganz persönlichen Wunschunternehmen. Das war schwieriger, als ich mir das vorgestellt hatte. Eben weil ich es so wollte, habe ich mich förmlich selbst blockiert und wäre vor Nervosität fast vom Stuhl gefallen. Von dem beklemmenden Gefühl im Hals mal ganz abgesehen.

Sonntag, 19. Februar 2012

Goldene Zeiten


Nun sitze ich hier vor einem Berg warmer Klamotten und es stellt sich die Frage, wie der ganze Kram in meinen Rucksack passen soll. Zwar verbringe ich nur 5 stürmische Tage an der See aber die Wettervorhersage verheißt nicht wirklich rosige Zeiten. Nachdem mein erster Versuch mit dem Rucksack und mir nicht geklappt hat (rohe Gewalt hilft nicht immer), versuche ich es nun systematisch anzugehen. Ist ja schließlich auch nicht viel anders als Tetris, nur eben mit Schuhen, Pullovern und Hosen. So schwierig kann es also nicht sein...

Aller Anfang...

Wie beginnt man mit dem Schreiben, wenn man gar nicht recht weiß, worum sich der Blog eigentlich drehen soll? Natürlich könnte ich jetzt anfangen, über mich und mein bisheriges Leben zu schreiben aber spielt das eine große Rolle? Wahrscheinlich nicht.
Wie schon Horst Evers erkannte, geht es doch "vielmehr um die großen, die ewigen Fragen: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Is das weit? Muss ich da mit? Vor allem aber auch: Holt mich wohl jemand ab?".
Es gibt ziemlich viele Dinge, die mich berühren und bewegen. Manchmal ist es der ganz große Moment und dann wieder nur eine kleine Schneeflocke, die vom Himmel fällt. Mal bin ich panisch verzückt und dann wieder mit meiner Einsamkeit allein...
Das hier soll einfach eine Sammlung von Emotionen, Begebenheiten und dem ganz normalen Wahnsinn werden. Seht es mir nach, wenn der Start noch recht holprig ist. Ich gebe mein Bestes. Im Laufe der Zeit werdet ihr (und ich) schon merken, wie ich so ticke. Bevor es aber so richtig los geht, gibt es noch einen guten Kaffee (Kaffeetrinken ist eine der Angewohnheiten, die ich mir schon lange mal abgewöhnen wollte).



Lilac